<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><atom:link rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"/><description>Beiträge zur Denunziation des falschen Ganzen</description><title>Zitiertes</title><generator>Tumblr (3.0; @zitiertes)</generator><link>http://zitiertes.tumblr.com/</link><item><title>"In short, although the falling tendency of the rate of profit is ‘constantly…..."</title><description>“In short, although the falling tendency of the rate of profit is ‘constantly… overcome,’ the tendency is not nullified. It makes its presence felt, since it is only ‘overcome by way of crises.’ Recurrent economic crises, not a declining rate of profit over the long term, are what Marx’s theory actually predicts. Researchers who wish to test his theory empirically should therefore focus their attention, not on the observed trend of the profit rate, but on ascertaining whether, and to what degree, the recurrent crises of capitalism are traceable to recurrent declines in capital values, and a tendency for prices to fall, as a result of increasing productivity.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;Andrew Kliman, Reclaiming Marx’s “Capital”. A Refutation of the Myth of Inconsistency, Lexington Books, 2007, S. 31.&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/50994649429</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/50994649429</guid><pubDate>Tue, 21 May 2013 17:59:00 +0200</pubDate><category>Krise</category><category>tendenzieller Fall der Profitrate</category><category>Andrew Kliman</category></item><item><title>Glück.</title><description>&lt;img src="http://25.media.tumblr.com/2d35ec9c6337623d1ba408270532d6de/tumblr_mmoqyvNiJe1r7hqcoo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Glück.&lt;/p&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/50253040789</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/50253040789</guid><pubDate>Sun, 12 May 2013 14:35:19 +0200</pubDate><category>Leben im Rausch</category><category>Tramadol</category><category>Dr. Moldovan</category><category>Krampfgefahr</category></item><item><title>Leben im Rausch.</title><description>&lt;img src="http://24.media.tumblr.com/54ba965268afbbadf44f82b53ec2fdee/tumblr_mmopapJOGc1r7hqcoo1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Leben im Rausch.&lt;/p&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/50251523600</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/50251523600</guid><pubDate>Sun, 12 May 2013 13:56:04 +0200</pubDate><category>Leben im Rausch</category><category>Daniel Kulla</category></item><item><title>"Die Theorie ist mehr als ein Modell oder eine Hypothese, die sich anhand von Experimenten..."</title><description>“Die Theorie ist mehr als ein Modell oder eine Hypothese, die sich anhand von Experimenten verifizieren oder falsifizieren ließe. Starke Theorien wie etwa Platons Ideenlehre oder Hegels Phänomenologie des Geistes sind keine Modelle, die sich durch Analysen von Daten ersetzen ließen. Ihnen liegt ein Denken im emphatischen Sinne zugrunde. Die Theorie stellt eine wesentliche Entscheidung dar, die die Welt ganz anders, in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Sie ist eine primäre, primordale Dezision, die darüber entscheidet, was dazugehört und was nicht, was ist oder zu sein hat und was nicht. Als hochselektive Narration schlägt sie eine Schneise der Unterscheidung durch das noch ‘Unbefangene’.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;Agonie des Eros, Byung-Chul Han, Matthes &amp; Seitz Berlin, 2012; S. 62.&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/50034319723</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/50034319723</guid><pubDate>Thu, 09 May 2013 22:45:00 +0200</pubDate><category>Byung-Chul Han</category><category>Agonie des Eros</category><category>Theorie</category></item><item><title>"Der Neoliberalismus mit seinen enthemmten Ich- und Leistungsprinzipien ist eine gesellschaftliche..."</title><description>“Der Neoliberalismus mit seinen enthemmten Ich- und Leistungsprinzipien ist eine gesellschaftliche Ordnung, aus der der Eros ganz verschwunden ist. Die Positivgesellschaft, aus der die Negativität des Todes gewichen ist, ist eine Gesellschaft des bloßen Lebens, die einzig von der Sorge beherrscht ist, ‘das Überleben in der Diskontinuität zu sichern’. Es ist das Leben eines Knechtes. Diese Sorge um das bloße Leben, um das Überleben, nimmt dem Leben jede Lebendigkeit, die ein sehr komplexe Phänomen darstellt. Das nur Positive ist leblos. Die Negativität ist wesentlich für die Lebendigkeit: ‘Etwas ist also lebendig, nur insofern es den Widerspruch in sich enthält, und zwar diese Kraft ist, den Widerspruch in sich zu fassen und auszuhalten.’ So unterscheidet sich die Lebendigkeit von der Vitalität oder Fitness des bloßen Lebens, der jede Negativität fehlt. Der Überlebende gleicht dem Untoten, der zu tot ist, um zu leben und zu lebendig, um zu sterben.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;Agonie des Eros, Byung-Chul Han, Matthes &amp; Seitz Berlin, 2012; S. 37.&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/49929049572</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/49929049572</guid><pubDate>Wed, 08 May 2013 14:15:00 +0200</pubDate><category>Agonie des Eros</category><category>Herr und Knecht</category><category>Hegel</category></item><item><title>"Der Kapitalismus verabsolutiert das bloße Leben. Das gute Leben ist nicht sein Telos. Sein..."</title><description>““Der Kapitalismus verabsolutiert das bloße Leben. Das gute Leben ist nicht sein Telos. Sein Akkumulations- und Wachstumszwang wendet sich gerade gegen den Tod, der ihm als absoluter Verlust erscheint. Für Aristoteles ist der reine Kapitalerwerb deshalb verwerflich, weil er sich nicht um das gute Leben, sondern nur um das bloße Leben kümmert: ‘Demnach scheint gewissen Leuten dies die Aufgabe der Hausverwaltung zu sein, und sie verfechten fortgesetzt die Ansicht, man müsse entweder das Geldvermögen hüten oder es ins Unbegrenzte vermehren. Grund für diese Gesinnung ist die emsige Bemühung um das Leben, doch nicht um das gute Leben.’ Der Kapital- und Produktionsprozess beschleunigt sich dadurch ins Unendliche, dass er sich der Teleologie des guten Lebens entledigt. Die Bewegung beschleunigt sich ins Extreme, indem sie sich ihrer Richtung entledigt. Der Kapitalismus wird dadurch obszön.””&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;Agonie des Eros, Byung-Chul Han, Matthes &amp; Seitz Berlin, 2012; S. 31. &lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/49885990576</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/49885990576</guid><pubDate>Wed, 08 May 2013 00:42:00 +0200</pubDate><category>Byung-Chul Han</category><category>Agonie des Eros</category><category>Hegel</category><category>Herr und Knecht</category></item><item><title>"Das Christentum aber wollte geistlich bleiben, auch wo es nach der Herrschaft trachtete. Es hat die..."</title><description>“Das Christentum aber wollte geistlich bleiben, auch wo es nach der Herrschaft trachtete. Es hat die Selbsterhaltung durchs letzte Opfer, das des Gottesmenschen, in der Ideologie gebrochen, eben damit aber das entwertete Dasein der Profanität überantwortet: das mosaische Gesetz wird abgeschafft, aber dem Kaiser wie dem Gott je das Seine gegeben. Die weltliche Obrigkeit wird bestätigt oder usurpiert, das Christliche als das konzessionierte Heilsressort betrieben. Die Überwindung der Selbsterhaltung durch die Nachahmung Christi wird verordnet. So wird die aufopfernde Liebe der Naivität entkleidet, von der natürlichen getrennt und als Verdienst gebucht. Die durchs Heilswissen vermittelte soll dabei doch die unmittelbare sein; Natur und Übernatur seien in ihr versöhnt. Darin liegt ihre Unwahrheit: in der trügerisch affirmativen Sinngebung des Selbstvergessens.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente, Max Horkheimer / Theodor W. Adorno, Fischer Taschenbuch Verlag, 19. Auflage, 2010; S. 187.&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/40629955337</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/40629955337</guid><pubDate>Tue, 15 Jan 2013 23:31:00 +0100</pubDate><category>Christentum</category><category>Dialektik der Aufklärung</category><category>Theodor W. Adorno</category><category>Max Horkheimer</category></item><item><title>"Das allgemeine Elend der kapitalistischen Produktionsweise, das es einem zum bloßen..."</title><description>“Das allgemeine Elend der kapitalistischen Produktionsweise, das es einem zum bloßen Arbeitskraftbehälter degradierten Menschen sukzessive verunmöglicht, weiterzumachen wie bisher, ohne dabei ernsthaften psychischen und physischen Schaden in Kauf nehmen zu müssen, wird in ein persönliches, von jedem selbst zu lösendes Problem der richtigen Lebensführung umgedeutet. Das auf entsprechende Selbstoptimierung getrimmte bürgerliche Konkurrenzsubjekt – in diesem Fall glaubwürdig verkörpert durch Frau Doktor P. – entlässt niemanden aus dem selbst geschaffenen Hades und verfolgt als Wächter der Totenwelt Jene, die sich anschicken, aus diesem Feuerkreis der Selbstentfremdung zu entfliehen. Wenn es mir schlecht geht, soll es dir auch schlecht gehen, lautet das unausgesprochene Credo der “Leistungsträger”. Deren Widerpart, die Mitglieder der industriellen Reservearmee, die (Lohn-)Arbeitsscheuen, die bis zur Arbeitsunfähigkeit Beschädigten, diejenigen, die hartnäckig auf das beharren, was sie für eine “würdige Entlohnung für ehrliche Arbeit” halten, und all die Anderen, die aus mannigfaltigsten Gründen nur fressen und nichts zur alltäglichen Reproduktion und Produktion des materiellen gesellschaftlichen Reichtums beitragen, müssen mittels Drohungen, Erniedrigungen, einem Leben in materiellem Mangel und anderer Quälereien zu befolgen lernen: Findest du keinen Job, weil auf dem Arbeitsmarkt deine Arbeitskraft nicht benötigt wird, bist du selber schuld. Drücke erneut die Schulbank, bilde dich weiter, nimm ab, lebe gesund, sei immer freundlich, friß Dreck und nenne es ein Festmahl… Kurz: Recke, strecke, strebe und geissel dich, rede den Leuten nach dem Mund, tritt nach unten, buckel nach oben, räume die Konkurrenz aus dem Weg, schreibe Bewerbungen und ertrage jede Ablehnung,… aber denke bloß nicht darüber nach und thematisiere auf keinem Fall den Umstand, dass die eigene, ausschließlich an den Verwertungsbedürfnissen des Kapitals gemessene, objektive Überflüssigkeit, die sich tagtäglich schmerzhaft ins Bewusstsein drängt, etwas mit dem menschenfeindlichen Charakter der gesellschaftlichen Verhältnisse und der zugrunde liegenden kapitalistischen Produktionsweise zu tun hat. Schwindel nicht bloß, glaube an den Schwindel!”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://dasgrossethier.wordpress.com/2012/10/13/keiner-kommt-hier-lebend-raus/"&gt;Das grosse Thier, Keiner kommt hier lebend raus, Schnittler, 13. Oktober 2012.&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/33653963326</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/33653963326</guid><pubDate>Mon, 15 Oct 2012 21:13:00 +0200</pubDate><category>Arbeit</category><category>Arbeitsamt</category><category>Das grosse Thier</category><category>Hartz IV</category><category>Arbeitslosigkeit</category></item><item><title>"Der Freudsche Todestrieb hat nicht das geringste mit dem Verlangen nach Selbstvernichtung, nach..."</title><description>“Der Freudsche Todestrieb hat nicht das geringste mit dem Verlangen nach Selbstvernichtung, nach einer Rückkehr zur anorganischen Abwesenheit jeglicher Lebensspannung zu tun; er ist vielmehr genau das Gegenteil des Sterbens – ein Name für das ‘untote’, ewige Leben selbst, für das schreckliche Schicksal, im endlosen Wiederholungskreislauf des Umherwandelns in Schuld und Schmerz gefangen zu sein. Das Paradox des Freudschen ‘Todestrieb’ ist folglich, daß Freud damit dessen genaues Gegenteil bezeichnet, nämlich die Art, wie die Unsterblichkeit innerhalb der Psychoanalyse erscheint, einen unheimlichen Exzeß des Lebens, einen ‘untoten’ Drang, der über den (biologischen) Kreislauf von Leben und Tod, von Entstehen und Vergehen hinaus persistiert. Die eigentliche Lehre der Psychoanalyse ist, daß das menschliche Leben nie einfach ‘nur Leben’ ist: Menschen sind nicht einfach lebendig, sie sind besessen von dem seltsamen Trieb, das Leben exzessiv zu genießen, und hängen leidenschaftlich an einem Überschuß, der hervorsticht und den normalen Gang der Dinge zum Scheitern bringt.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/Parallaxe-Slavoj-iek/dp/3518584731"&gt;Parallaxe, Slavoj Žižek,  Frankfurt/M, 2006, S. 61&lt;/a&gt; (via &lt;a href="http://ur-theilung.tumblr.com/"&gt;Ur-Theilung&lt;/a&gt;).&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/29896142521</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/29896142521</guid><pubDate>Tue, 21 Aug 2012 15:34:00 +0200</pubDate><category>Slavoj Žižek</category><category>Sigmund Freud</category><category>Todestrieb</category></item><item><title>"Man möge mich – wenn denn überhaupt – bitte nicht schon wieder falsch verstehen: ich behaupte weder,..."</title><description>“Man möge mich – wenn denn überhaupt – bitte nicht schon wieder falsch verstehen: ich behaupte weder, dass es keinen Geschmack gibt, noch, dass dem Gros der Menschheit die Fähigkeit inneläge, sich mal eben der Dreistigkeit, sich in Kategorien wie „mögen“ oder schmecken über geistige Gebilde auszulassen, zu entledigen – es ist nur eben Zeichen von brutalster Unbildung und enthemmtester Dummheit, DASS dies der Fall ist. Phrasen wie „Ich mag den Autor XY“ oder „Mein Musikgeschmack ist punklastig“ usw. sind die Bankrotterklärungen menschlichen Denkens und geistiger Anstrengung, das Niederknien des autonomen Subjekts gegenüber den Zumutungen von Naturbelassenheit und Bewusstlosigkeit – und somit eben im zur Zeit herrschenden Barbarensystem leider pure Notwendigkeit: die Ausbeutung menschlicher Arbeitskraft, die Ausnutzung seiner sozialen Sinne, die Ausschlachtung psychischer Kräfte und die Ausrottung jedweden Geistes zum Zwecke der Kapitalvermehrung hinterlässt zwangsläufig jene zu ästhetischen Urteilen unfähigen Zombies, die die bürgerliche Gesellschaft benötigt, um ihr Werk des Stumpfsinns fortzusetzen.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://lyziswelt.blogsport.de/2012/07/30/geschmack-versus-bildung/"&gt;Geschmack versus Bildung, Lyzis‘ Welt, 30. Juli 2012.&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/29274462907</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/29274462907</guid><pubDate>Sun, 12 Aug 2012 20:00:06 +0200</pubDate><category>Geschmack</category><category>Kunst</category><category>Kunstrezeption</category><category>Ästhetik</category></item><item><title>"Auf Tlön verdoppeln sich die Dinge; sie neigen ebenfalls dazu, unendlich zu werden und die..."</title><description>“Auf Tlön verdoppeln sich die Dinge; sie neigen ebenfalls dazu, unendlich zu werden und die Einzelheiten einzubüßen, wenn die Leute sie vergessen. Ein klassisches Beispiel ist jene Türschwelle, die andauerte, solange ein Bettler sie aufsuchte; nach seinem Tod wurde sie nicht mehr gesehen. Zuweilen haben ein paar Vögel oder ein Pferd die Ruinen eines Amphitheaters gerettet.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3596105811/ref=oh_details_o00_s00_i00"&gt;Tlön, Uqbar, Orbis Tertius, Jorge Luis Borges, In: Fiktionen. Erzählungen 1939 - 1944, Jorge Luis Borges, Fischer Taschenbuch Verlag, 11. Auflage, 2011, 192 Seiten; S. 29.&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/26516861033</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/26516861033</guid><pubDate>Wed, 04 Jul 2012 23:59:00 +0200</pubDate><category>Jorge Luis Borges</category><category>Fiktionen</category><category>Magischer Realismus</category><category>Postmoderne</category></item><item><title>"Ein Mann war aus einem tschechischen Dorf aufgebrochen, um sein Glück zu machen. Nach..."</title><description>“Ein Mann war aus einem tschechischen Dorf aufgebrochen, um sein Glück zu machen. Nach fünfundzwangzig Jahren war er reich und mit Frau und Kind zurückgekehrt. Seine Mutter unterhielt mit seiner Schwester in seinem Geburtsort ein Hotel. Um sie zu überraschen, hatte er seine Frau und sein Kind in einem anderen Gasthof gelassen, war zu seiner Mutter gegangen, die ihn nicht erkannt hatte, als er hereinkam. Er war auf die Idee gekommen, zum Spaß ein Zimmer zu nehmen. Er hatte sein Geld gezeigt. Nachts hatten seine Mutter und seine Schwester ihn mit einem Hammer totgeschlagen, um ihn auszurauben, und hatten seine Leiche in den Fluss geworfen. Am Morgen war die Frau gekommen, hatte, ohne es zu wissen, die Identität des Reisenden enthüllt. Die Mutter hatte sich erhängt. Die Schwester hatte sich in einen Brunnen gestürzt. Ich habe diese Geschichte wohl Tausende Male gelesen. Einerseits war sie unwahrscheinlich. Andererseits normal. Jedenfalls fand ich, dass der Reisende es ein bisschen verdient hatte und dass man nie spielen soll.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499221896/ref=oh_details_o00_s00_i00"&gt;Der Fremde, Albert Camus, rororo, 64. Auflage, 2011, 160 Seiten; S. 104.&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/26346233355</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/26346233355</guid><pubDate>Mon, 02 Jul 2012 16:27:00 +0200</pubDate><category>Absurdes</category><category>Albert Camus</category><category>Der Fremde</category><category>Ironie</category><category>Zufall</category></item><item><title>"Der nationale Wahn lässt Leute wie Fleischhauer und seine Leser tatsächlich glauben, sie persönlich..."</title><description>“Der nationale Wahn lässt Leute wie Fleischhauer und seine Leser tatsächlich glauben, sie persönlich würden Europa dominieren, obwohl sie doch nur, wie unzählige andere Leute in verschiedenen Staaten auch, jeden Tag irgendeine Arbeit machen. Man muss sie fast bewundern, diese Fähigkeit, sich angesichts eines undurchsichtigen Geschehens auf Märkten und in Staatshaushalten mit bestimmten Zahlen, in diesem Falle einigen Kennziffern für Wirtschaft in Deutschland, zu identifizieren und zu sagen: Das habe ich gemacht! Dass ich im globalen Kapitalismus so wenig für die deutschen oder griechischen Haushalte kann wie Jan Fleischhauer oder ein griechischer Altenpfleger, das wäre eine für Nationalisten durch und durch ernüchternde Erkenntnis.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.verbrochenes.net/2012/06/28/die-eigentliche-pointe/"&gt;Die eigentliche Pointe, Bonde, 28. Juni 2012, verbrochenes.net&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/26095760967</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/26095760967</guid><pubDate>Thu, 28 Jun 2012 23:40:21 +0200</pubDate><category>Deutsch</category><category>Jan Fleischhauer</category><category>Spiegel Online</category><category>Nationalismus</category></item><item><title>"Ich fühlte mich völlig leer und hatte ein bisschen Kopfschmerzen."</title><description>“Ich fühlte mich völlig leer und hatte ein bisschen Kopfschmerzen.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499221896/ref=oh_details_o00_s00_i00"&gt;Der Fremde, Albert Camus, rororo, 64. Auflage, 2011, 160 Seiten; S. 63.&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/26067815541</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/26067815541</guid><pubDate>Thu, 28 Jun 2012 14:54:06 +0200</pubDate><category>Alltag</category><category>Persönliches</category><category>Albert Camus</category><category>Der Fremde</category><category>Existentialismus</category></item><item><title>"Langeweile ist Funktion des Lebens unterm Zwang zur Arbeit und zur Arbeitsteilung. Sie müsste nicht..."</title><description>“Langeweile ist Funktion des Lebens unterm Zwang zur Arbeit und zur Arbeitsteilung. Sie müsste nicht sein. Wann immer das Verhalten in der freien Zeit wahrhaft autonom von freien Menschen für sich selbst bestimmt ist, stellt Langeweile schwerlich sich ein. Dort eben so wenig, wo sie ihrem Glücksverlangen ohne Versagung folgen, wie dort, wo ihre Tätigkeit in der freien Zeit selbst vernünftig als ein an-sich Sinnvolles ist. Noch blödeln braucht nicht stumpf zu sein, kann selig als Dispens von den Selbstkontrollen genossen werden. Vermöchten die Menschen über sich und ihr Leben zu entscheiden, wären sie nicht ins Immergleiche eingespannt, so müssten sie sich nicht langweilen. Langeweile ist der Reflex auf die objektive Immergleichheit.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=a3LAlwn8P7Q"&gt;Freizeit, Zeit der Freiheit? Vortrag aus dem Jahre 1969, Theodor W. Adorno, 1969.&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/26065446913</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/26065446913</guid><pubDate>Thu, 28 Jun 2012 13:25:45 +0200</pubDate><category>Theodor W. Adorno</category><category>Freizeit</category><category>Langeweile</category></item><item><title>"Wird eine Fußballweltmeisterschaft vom Radio übertragen, deren jeweiligen Stand die gesamte..."</title><description>“Wird eine Fußballweltmeisterschaft vom Radio übertragen, deren jeweiligen Stand die gesamte Bevölkerung aus allen Fenstern und durch die dünnen Wände der Neubauten hindurch zur Kenntnis zu nehmen gezwungen ist, so mögen selbst spektakulär verschlampte Gammler und wohlsituierte Bürger in ihren Sakkos einträchtig um Kofferradios auf dem Bürgersteig sich scharen. Für zwei Stunden schweißt der große Anlass die gesteuerte und kommerzialisierte Solidarität der Fußballinteressenten zur Volksgemeinschaft zusammen. Der kaum verdeckte Nationalismus solcher scheinbar unpolitischen Anlässe von Integration verstärkt den Verdacht ihres destruktiven Wesens.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;Theodor W. Adorno, Gesammelte Schriften, Band 8: Soziologische Schriften I, S. 188 f. (via &lt;a class="tumblr_blog" href="http://junesixon.tumblr.com/"&gt;junesixon&lt;/a&gt;).&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/25571204849</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/25571204849</guid><pubDate>Thu, 21 Jun 2012 14:33:00 +0200</pubDate><category>Theodor W. Adorno</category><category>Nationalismus</category><category>Fussball</category></item><item><title>"Die Einstellung während der Nachkriegsjahre ist später als “kommunikatives Beschweigen” bezeichnet..."</title><description>“Die Einstellung während der Nachkriegsjahre ist später als “kommunikatives Beschweigen” bezeichnet worden, das nicht einfach eine Form der Verdrängung war. Vielmehr mischten sich darin Ernüchterung, Scham und Trotz zu einem schwer durchdringlichen Komplex der Schuldabwehr. Dazu die Neigung zu nachträglich konstruierten Heldenrollen. Manche erfanden Widerstandshandlungen, die sie nie erbracht hatten, andere begaben sich im Zerknirschungsspiel auf die Suche nach einem gut sichtbaren Platz auf der Selbstanklagebank. In allem Gejammere schienen sie aber bereit, jeden, der es ihnen nicht gleichtat und ständig die sündige Brust abklopfte, zu verleumden. Wenn Günter Grass oder einer der ungezählten Selbstbezichtiger auf ihr Schamgefühl deuteten, wollten sie keineswegs auf irgendeine eigene Schuld verweisen, sondern auf die vielen Gründe, die alle anderen hatten, sich zu schämen. Zu ihrer und unser aller Schande, so meinten sie, fände sich die Masse dazu aber nicht bereit. Sie selbst fühlten sich bereits durch das Bekenntnis ihrer Scham von jeglichem Vorwurf frei.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;Joachim Fest - Ich nicht (via &lt;a class="tumblr_blog" href="http://preferably-not.tumblr.com/"&gt;preferably-not&lt;/a&gt;).&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/24258529489</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/24258529489</guid><pubDate>Sat, 02 Jun 2012 15:26:00 +0200</pubDate><category>Deutschland</category><category>deutsch</category></item><item><title>"An denen, die das unverdiente Glück hatten, in ihrer geistigen Zusammensetzung nicht durchaus den..."</title><description>“An denen, die das unverdiente Glück hatten, in ihrer geistigen Zusammensetzung nicht durchaus den geltenden Normen sich anzupassen […], ist es, mit moralischem Effort, stellvertretend gleichsam, auszusprechen, was die meisten, für welche sie es sagen, nicht zu sehen vermögen oder sich aus Realitätsgerechtigkeit zu sehen verbieten. Kriterium des Wahren ist nicht seine Kommunizierbarkeit an jedermann.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;Negative Dialektik, Theodor W. Adorno, In: Gesammelte Schriften, Band 6, Suhrkamp Verlag, 1979, S. 51, Zitiert nach: Axel Honneth: Gerechtigkeit im Vollzug. Adornos Einleitung in die Negative Dialektik., In: &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518294350/ref=oh_details_o00_s00_i01"&gt;Pathologien der Vernunft. Geschichte und Gegenwart der Kritischen Theorie, Axel Honneth, Suhrkamp Verlag, 2007, 3. Auflage, 239 Seiten; S. 107.&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/24090616113</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/24090616113</guid><pubDate>Thu, 31 May 2012 01:04:52 +0200</pubDate><category>Intellektuelle</category><category>Moral</category><category>Theodor W. Adorno</category><category>Negative Dialektik</category></item><item><title>"Womit Adorno nun aber weit über die Einsichten dieser Strömungen [Psychoanalyse, Nitzsches..."</title><description>“Womit Adorno nun aber weit über die Einsichten dieser Strömungen [Psychoanalyse, Nitzsches genealogische Vorgehenswiese; d.V.] hinausgeht, ist die parodox anmutende Behauptung, daß gerade aus der Dezentrierung des Subjekts dessen Aufwertung zum entscheidenden Medium objektiver Erkenntnis folgen muß: Die Empfindlichkeit des entmächtigten Subjekts ist, so lautet der Gedankengang, die epistemische Garantie dafür, daß die qualitativen Eigenschaften des Objekts zur Wahrnehmung gelangen. Adorno denkt sich diesen Zusammenhang, der den Kern seiner Ausführungen zur gewandelten Stellung des Subjekts ausmacht, offenbar folgendermaßen […]: Sobald das Subjekt eingesehen hat, daß es zur rationalen Durchdringung der Wirklichkeit nicht in der Lage ist, gewinnt es durch den Verlust seiner sinngebenden Souveränität zugleich eine neue „Unbefangenheit“ im Vertrauen auf seine eigenen Erfahrungen; denn es kann nun, dem Zwang zur Vereinheitlichung seines Wissens enthoben, offen und differenziert allen Empfindungsregungen nachgehen, die in ihm durch die letztlich unkontrollierbare Welt der Gegenstände und Ereignise ausgelöst werden; dieser Zuwachs an Differenziertheit und Sensibilität führt dazu, daß das Subjekt die Genauigkeit in der Registrierung seiner Wahrnehmungen entwickelt, die die Voraussetzung für eine Erfahrung des „nichtidentischen“, qualitativen Horizonts aller Objekte ist. Also folgt aus dem Souveränitätsverlust des Subjekts, der mit der Wendung zur negativen Dialektik, einhergeht, die Aufwertung seiner subjektiven Erfahrungen zu einem zentralen Erkenntnismedium.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;Axel Honneth: Gerechtigkeit im Vollzug. Adornos Einleitung in die Negative Dialektik., In: &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518294350/ref=oh_details_o00_s00_i01"&gt;Pathologien der Vernunft. Geschichte und Gegenwart der Kritischen Theorie, Axel Honneth, Suhrkamp Verlag, 2007, 3. Auflage, 239 Seiten; S. 105.&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/24089840617</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/24089840617</guid><pubDate>Thu, 31 May 2012 00:53:46 +0200</pubDate><category>Nichtidentisches</category><category>Negative Dialektik</category><category>Theodor W. Adorno</category><category>Axel Honneth</category><category>Dezentrierung</category></item><item><title>"Es mag indes sein, daß Adorno an dieser Stelle seiner Deutung des Kapitalismus noch einen anderen..."</title><description>“Es mag indes sein, daß Adorno an dieser Stelle seiner Deutung des Kapitalismus noch einen anderen Gedanken zum Tragen bringt, der überall dort aufscheint, wo er emphatisch von der Kindheit spricht. Adorno geht davon aus, so hatten wir gesehen, daß sich die menschliche Vernunft auf dem Weg einer kindlichen Nachahmung geliebter Personen bildet; erst der mimetische Nachvollzug der Perspektive des Anderen gibt dem Kleinkind die Chance, seine eigene Sichtweise soweit zu dezentrieren, daß es zu einer abgewogenen und damit rationalen Beurteilung von Sachverhalten vordringen kann. Von diesen frühkindlichen Erfahrungssituationen, in denen sich unser Denken durch Liebe bildet, scheint Adorno nun anzunehmen, daß sie als Instrumentalisierung unseres Geistes noch ein Fortbestehen haben; selbst der Erwachsene, der sich gänzlich konform zu den instrumentellen Zwängen der kapitalistischen Lebensform verhält, bewahrt eine schwache Erinnerung an die Herkunft seines Denkens aus frühen Momenten der Emphatie und Zuwendung. Ein derartiges Erfahrungsresiduum ist es, auf das Adorno an verschiedenen Stellen seine Zuversicht stützt, daß Subjekte trotz aller Verblendung weiterhin ein Interesse an der Befreiung ihrer Vernunft besitzen: Die Erinnerung an die Kindheit läßt inmitten aller instrumentellen Lebensvollzüge stets wieder den Wunsch wach werden, von den sozialen Beschränkungen befreit zu werden, die der Tätigkeit unseres Geistes auferlegt sind. Ist dies der bestimmende Gedanke, der sich hinter Adornos trotziger Zuversicht verbirgt, so wäre seine Physiognomie der kapitalistischen Lebensform in einem normativen Bilder der Kindheit verankert.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;Axel Honneth: Gerechtigkeit im Vollzug. Adornos Einleitung in die Negative Dialektik., In: &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3518294350/ref=oh_details_o00_s00_i01"&gt;Pathologien der Vernunft. Geschichte und Gegenwart der Kritischen Theorie, Axel Honneth, Suhrkamp Verlag, 2007, 3. Auflage, 239 Seiten; S. 91-92.&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://zitiertes.tumblr.com/post/23737753299</link><guid>http://zitiertes.tumblr.com/post/23737753299</guid><pubDate>Fri, 25 May 2012 18:17:00 +0200</pubDate><category>Axel Honneth</category><category>Theodor W. Adorno</category><category>Kindheit</category><category>Negative Dialektik</category></item></channel></rss>
