Zitiertes

Abendländisches Sinthome | Theoretische Stepppunkte

August 19, 2014 at 5:24pm
1 Anmerkung

"Eben aus diesem Grund verkündet die bekannteste mystische Version über die Schöpfung, die des tsim-tsum der lurianischen Kabbala, daß das ‘Nichts’ der Schöpfung jenes ist, das sich in Gott öffnet, wenn dieser sich im Akt des Schöpfens in sich (und schließlich von sich) zurückzieht. Gott vernichtet sich als ‘sich’ oder als getrenntes Sein, um sich in seinen Akt ‘zurückzuziehen’ — der die Öffnung der Welt macht.”
— Jean-Luc Nancy, Die Erschaffung der Welt oder Die Globalisierung, diaphanes, 2002, S. 81.

"Eben aus diesem Grund verkündet die bekannteste mystische Version über die Schöpfung, die des tsim-tsum der lurianischen Kabbala, daß das ‘Nichts’ der Schöpfung jenes ist, das sich in Gott öffnet, wenn dieser sich im Akt des Schöpfens in sich (und schließlich von sich) zurückzieht. Gott vernichtet sich als ‘sich’ oder als getrenntes Sein, um sich in seinen Akt ‘zurückzuziehen’ — der die Öffnung der Welt macht.”

— Jean-Luc Nancy, Die Erschaffung der Welt oder Die Globalisierung, diaphanes, 2002, S. 81.

schöpfung urknall jüdische mystik kabbalah ontologie sein gott
August 17, 2014 at 12:33am
3 Anmerkungen
"Nicht wie die Welt ist, ist das Mystische, sondern daß sie ist.”
— Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus, Werkausgabe, Bd. 1, Suhrkamp, 1989, 6.44.

"Nicht wie die Welt ist, ist das Mystische, sondern daß sie ist.”

— Ludwig Wittgenstein, Tractatus logico-philosophicus, Werkausgabe, Bd. 1, Suhrkamp, 1989, 6.44.

ludwig wittgenstein sein ontologie ursprung schöpfung creatio ex nihilo nicholas kalmakoff gateway to dreams
August 16, 2014 at 4:59pm
2 Anmerkungen

The fact that ‘sexual difference’ is not a differential difference (which might explain why Lacan actually never uses the term ‘sexual difference’) can explain why Lacan’s famous formulas of sexuation are not differential in any common sense: They don’t imply a difference between two kinds of being(s)—there is no contradiction (antagonism) that exists between M and F positions. On the contrary, contradiction, or antagonism, is what the two positions have in common. It is what they share, the very thing that binds them. It is the very point that accounts for speaking about ‘men’ and ‘women’ under the same heading. Succinctly put, the indivisible that binds them, their irreducible sameness, is not that of being, but that of contradiction or out-of-beingness of being. This is also what it means that ‘there is no sexual realtionship’: It doesn’t mean, as the popular title goes, that ‘men are from Mars and women from Venus,’ and as such it can never form a harmonic couple. It is not something that aims at explaining the war between sexes, ‘the war of the Roses,’ the alleged incompatibility of sexes. For these explanations are always full of claims about what is ‘feminine’ and what is ‘masculine’—something that psychoanalysis denies all knowledge of, as we’ve already seen. The psychoanalytic claim is at the same time much more modest and radical: Sexes are not two in any meaningful way. Sexuality does not fall into two parts; it does not constitute a one. It is stuck between ‘no longer one’ and ‘not yet two (or more)’; it revolves around the fact that ‘the other sex doesn’t exist’ (which is to say that the difference is not ontologizable), yet there is more than one (which is also to say, ‘more than multiple ones’).

— Alenka Zupančič, Sexual Difference and Ontology, in: e-flux, Journal #32, 02/2012.

alenka zupancic jacques lacan geschlechterverhältnis ontologie psychoanalyse ljubliana school of psychoanalysis
August 13, 2014 at 6:48pm
2 Anmerkungen

Suizid als Ausagieren

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Der Suizid von Robin Williams ließe sich mit Freud gesprochen als eine Form des Ausagierens sehen; die Selbstötung mit Rekurs auf Lacan als passage a l’acte — das Subjekt löscht sich in einem finalen Akt selbst aus, es verlässt die Szene, weil es sich nicht mehr aushält. Ob man sich umbringt, oder dem psychotischen Wahn verfällt — beides impliziert immer den Tod des Individuums als Subjekt.


Schaut man sich in entsprechenden Internetforen wie Suicide Watch auf Reddit um, wird schnell klar, dass Williams keinen Sonderfall darstellt. Wahrscheinlich schien auch für ihn das Leid nicht mehr aushaltbar; nichts griff mehr, weder psychiatrische Medikation, noch Selbstmedikation (beides ist eine Form, sich selbst auf Abstand zu halten; das durchaus produktive Potenzial dieser Methode sollte nicht geleugnet werden). Denn als genau das muss sein exzessiver Alkohol- und Drogengebrauch gesehen werden. Auch die Schauspielerei — das Ausagieren par excellence — verschaffte ihm keinen Halt mehr; seine Filme, seine Rollen, sein Humor, seine zuvorkommende, freundliche Art, von denen seine Fans berichten, das waren alles Formen seines subjektiven Ausagierens.


Wer besagte Foren im Netz aufsucht, will gehört werden; anscheinend haben diese Menschen niemanden, der ihnen zuhört. Und mit Zuhören ist nicht gemeint, dass die eine Seite von ihren Problemen berichtet, während die andere Seite Verständnis und Mitgefühl zeigt - das Subjekt verlangt vom anderen, dass sein innerer Diskurs — der Diskurs des Unbewussten — gehört werden will. Das im Unbewusten verschüttete Verdrängte kommt durch das Sympton zu Tage. Verdängung findet statt, wenn das Subjekt sich mit einem traumatischen Ereignis, weil für es nicht verstehbar, inkommensurabel und deshalb nicht integrierbar, konfrontiert findet. Das Vergangene, was an die Oberfläche drängt, versucht das Subjekt auf verschiedenste Weisen zu unterdrücken; dieser innere Kreislauf aus Kompensation, Schuld und Bestrafung verschärft das Leid des Subjekts nur.


Die Aufgabe der psychoanalytischen Sprechkur ist den Diskurs des Subjekts zu Bewusstsein zu bringen und ihn im Rahmen der analytischen Beziehung zwischen Analytiker und Analysand durchzuarbeiten. Deshalb setze ich mich für die Psychoanalyse ein, statt der gängigen psychiatrisch-neurologischen Praxis mit ihrem Therapieangebot, das auf die Funktionalität des Subjekts im Kapitalismus abzielt, indem ich durch diesen Beitrag auf das psychoanalytische Angebot aufmerksam mache. Und das natürlich im Bewusstsein darüber, dass auch letzteres seine Grenzen hat, ein Ausagieren in Form von Suizid auch während oder als Folge der Analyse geschehen kann.

robin williams suizid selbstmord depression psychoanalyse Sigmund Freud jacques lacan
August 10, 2014 at 6:13pm
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Drogenkonsum und der Lacan’sche Akt.

Remis Zitat ab 1:52 min, sich in seinem Junky-Sein akzeptiert zu haben und seine Bereitschaft, die Last dieses Daseins zu tragen, käme dem Lacan’schen Akt gleich:

"Das Worumwillen des Begehrens des Subjekts, determiniert von seiner Einlassung in den Signifikanten, läßt keine andere Wahl als sich zu übernehmen. Die Doppeldeutigkeit, die diesem Ausdruck innewohnt, läßt sich einerseits so lesen, daß, wer sich zur Selbst-Bestimmung aufwirft, nur überladen kann, so daß sein Subjekt-Sein das Schicksal ereilen wird, unter der Last zusammenzubrechen. Andererseits deutet sich in der Übernahme seiner Selbst ein Eingehen des Subjekts an — sein Aufgehen in ein reines Begehren. Lacan erkannte dieser Extremform der Exposition seiner Selbst in der Tat einen re-strukturierenden Effekt zu.

Unsere Untersuchung zur Stellung des Subjekts und seiner Freiheit, sich selbst aus einer Position heraus in Stellung zu bringen, gipfelt also in der Dimension des Akts. […]

Wie aber trifft es sich, daß im Akt das Reale des Begehrens zum Zug kommt? Dafür muss der Akt im Sinne der psychoanalytischen Ethik Lacans ‘rein’ sein […]. Das heißt, er darf nicht willkürlich aus äußerlichen Gründen (Konventionen, Regeln, Über-Ich-Verbote) oder persönlichen Motiven (Lust, Nützlichkeit, Vermeidung von Schmerz) heraus erfolgen. Tatsächlich verdirbt schon das geringste Zögern die Reinheit des Akts, denn das Gesetz des Begehrens muß das Handeln unmittelbar affizieren. Es gibt für den Akt sozusagen weder ein Außen noch ein Danach denn jede ‘verantwortungsethische’ Berücksichtigung der Konsequenzen bedeutete Rücksichtnahme auf die bestehende symbolische Ordnung und würde zu Einschränkungen oder Kompromissen führen. Der Akt aber verfolgt keinen Zweck außerhalb seiner, er ist ‘an sich’.”

— Christoph Braun, Die Stellung des Subjekts. Lacans Psychoanalyse, Parados, 3. Auflage, 2010, S. 325ff.

Hier gilt zu betonen, dass die Entscheidung Remis, trotz allem der Droge treu zu bleiben den Charakter des Akts ausmacht, und nicht die primären Effekte der Droge wie Euphorie und Schmerzfreiheit. Auch begründet sich seine Treue zur Droge nicht dadurch, durch eine Fortführung des Konsums die psychsichen wie auch physischen Symptomen einer Drogenabhängigkeit beizukommen, sondern ihn trotz jenen aufrecht zu erhalten.

“‘Er ist der einzige erfolgreiche Akt und völlig verschieden vom “Tun” oder von der “Aktion”. Er bedeutet ein radikales Nein! gegenüber dem Universum, das ihn umgibt, und bringt einen nicht zu reduzierenden Risikofaktor mit sich’ (Zupanic, 1998, S. 90).

[…]

Man sieht wohl, welche Tragweite der Akt annimmt: Im Akt riskiert sich das Subjekt selbst, es exponiert sich in extremer Weise, setzt alles aufs Spiel - wirft sein Leben in die Waagschale. Daraus lässt sich ein und nur ein Modell folgern, das die reine Struktur des Akts aufweist: der Selbstmord. Nach Miller ist

'jeder wahre Akt im Sinne Lacans, sagen wir es, ein “Selbstmord des Subjekts”; man kann das zwischen Anführungszeichen setzen, um zu zeigen, daß es daraus wiedergeboren werden kann, aber es wird anders daraus wiedergeboren. Das macht den Akt im eigentlichen Sinn aus, daß das Subjekt vorher und nachher nicht mehr das gleiche ist.' […]

[…]

Verglichen mit dem rein destruktiven, gar psychotisch verwirrten ‘passage à l’acte’, der sich als Übergang ins Reale vollzieht, ist der hier in Rede stehende Akt zwar ebenfalls ein Überschreiten des Symbolischen, sofern er ‘wie ein symbolischer Selbstmord’ strukturiert […] ist. Doch erfolgt er vom Inneren der symbolischen Ordnung aus, wobei er nicht nur die symbolischen Verbindungen auftrennt, sondern sie auch wieder zusammenknüpft.

Der Akt, der den Horizont der Freiheit des Subjekts ausschreitet, ist also die ultimative Antwort auf die Frage der Stellung des Subjekts — die Destitution des Subjekts. Im Akt läßt das Subjekt alle Masken fallen, kündigt alle Regeln, alle Rechte und Pflichten auf, stellt sich jenseits. Den Status dieses Abfalls von sich, dieser Häutung vom Ich, bezeichnete Lacan als ein ‘Zwischen-zwei-Toden’ […].”

— ebd.

Die Gefährlichkeit von Drogenkonsum besteht gerade darin, dass es mit einem Einlassen in das Bad eines nahezu reinen Begehrens verbunden ist, ein Begehren, welches anzunehmen und zu tragen nur die wenigsten vermögen. So lassen sich die katastrophalen Folgen einer Heroinsucht damit erklären, dass das Subjekt durch das Erfahren der überwaltigenden Wirkung in besagtes Bad getaucht wird, ohne es sich dessen im Vorfeld bewusst zu sein und ohne das Rüstzeug zu besitzen, um dieses fast reine Begehren, mit dem es bereits nach dem ersten Konsum konfrontiert wird, auszuhalten — ein Kreislauf aus Schuld, Kompensation und Bestrafung beginnt.

jacques lacan akt destituierung des subjekts stellung des subjekts drogensucht drogenabhängigkeit begehren selbstmord suizid psychoanalyse
August 9, 2014 at 8:20pm
1 Anmerkung

Staatenneid

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Der Doppelstandard, mit dem man Israel begegnet, die Dämonisierung und Delegitimierung, die durch die unfaire mediale Berichterstattung erfolgt, ließe sich aus analytischer Sicht als Reproduktion des damaligen Antisemitismus auffassen, wie sich mit Dominik Finkelde via Rekurs auf die Lacan’sche Jouissance verstehen lässt:

“Jouissance entsprechend kanalisiert produziert Phantasien, die z.B. zu Zeiten der Naziherrschaft in Deutschland dazu führten, in den Juden gleichzeitig und anscheinend ohne darin einen Widerspruch zu erkennen, linksintellektuelle Bolschewisten und Vertreter des Weltkapitalismus zu sehen. Der Jude wurde zum Repräsentanten eines obszönen, nicht halt machenden Genießens auf Kosten einer an Reperationszahlungen nagenden deutschen Arbeiterschaft. Politik alimentiert sich wesentlich durch die Kanalisierung von jouissance. […]”

— Dominik Finkelde, Slavoj Žižek zwischen Hegel und Lacan. Politische Philosophie - Metapsychologie - Ethik, Turia + Kant, 2. Auflage, 2013, S. 62 - 63.

Israel ist demnach der Jude unter den Staaten, das sich ein Mehr an Genießen sichere, indem es gegen das internationale Regularium, welches für einen Staat gilt, verstoße.

Israels Handeln wird einer rigorosen Entkontextualisierung unterzogen. Die für den Gaza-Konflikt signifikanten Umstände bleiben unbeachtet, auch die historische Notwendigkeit der israelischen Staatsgründung wird ausgeblendet. Die Stilisierung Israels zum kriegstreiberischen Aggressor führt auf der anderen Seite dazu, dass die Gegenseite von ernsthafter Kritik freigesprochen wird (so wird bisweilen dazu hinübergegangen, der radikalislamischen Hamas jegliche religiöse Motivation in ihrem Handeln abzusprechen!), man ihr gegenüber hauptsächlich mit Emphatie und Verständis auftritt — genau das scheint mir der kardinale Fehler in der Betrachtung des Konflikts zu sein. Die darin mitschwingende Personalisierung beider Seiten verbaut den Zugang zu einer adäquaten Analyse des Geschehens (welche im Rahmen eines ernstzunehmenden wissenschaftlichen Diskurses unter Einbeziehung des Forschungsstandes zu geschehen hat, statt von Politikern, Journalisten, im Feuilleton und Polit-Talkshows, oder gar von Personen, deren einzige vermeintliche Qualifizierung darin besteht, ein Kopftuch zu tragen, geführt zu werden).

Eine vorbehaltslose Parteinnahme für Israel in jedem seiner einzelnen Schritte liegt mir fern; meine Kritik richtet sich gegen die Umstände, in welche der Diskurs eingebettet ist.

israel gaza gazaunderattack nahostkonflikt antisemitismus antizionismus jacques lacan jouissance neid
6:52pm
0 Anmerkungen
— Nicholas Kalmakoff, The Darkness, (1928 - 1955).
Das Lacan’sche Reale.

— Nicholas Kalmakoff, The Darkness, (1928 - 1955).

Das Lacan’sche Reale.

nicholas kalmakoff the darkness jacques lacan das reale
August 7, 2014 at 5:42pm
4 Anmerkungen

"Ich behaupte, daß es nur eines gibt, dessen man schuldig sein kann, zumindest in analytischer Perspektive, und das ist, abgelassen zu haben von seinem Begehren."
— Jacques Lacan, Seminar VII, Version Miller/Haas, 1959/1960, S. 380.

"Ich behaupte, daß es nur eines gibt, dessen man schuldig sein kann, zumindest in analytischer Perspektive, und das ist, abgelassen zu haben von seinem Begehren."

— Jacques Lacan, Seminar VII, Version Miller/Haas, 1959/1960, S. 380.

jacques lacan schuld begehren psychoanalyse
August 6, 2014 at 3:25pm
2 Anmerkungen

So könnte es sein, daß etwas vom Kapital — und vielleicht sein eigenes Kapital, sein Kopf und seine eigene Reserve, die primitive Akkumulation seines eigenen Sinns — in seiner Bedeutungslosigkeit zum Vorschein kommt und sich in einer beispiellosen Bedeutsamkeit ausstreut, indem es all die Bedeutungen gewaltsam auflöst, um die Bahnung oder das Erzwingen eines gänzlich zu erfindenden Sinns zu fordern: einer Welt, die aus sich selbst heraus reich würde, ohne irgendeinen heiligen oder kumulativen Grund.

— Jean-Luc Nancy, Die Erschaffung der Welt oder Die Globalisierung, diaphanes, 2002, S. 44.

jean-luc nancy kapitalismus sinn wert welt bedeutung
August 5, 2014 at 8:16pm
14 Anmerkungen

Perioden des Rap. NYC, ‘95/’96.

Rap in New York, Mitte der 90er — eine generelle Aufbruchsstimmung infolge eines Erwachsenwerdens der damaligen Generation; Rapper als Hustler, Fieberträume, die den Aufbau von Drogenkartellen zum Inhalt haben, Rap als legale Nebentätigkeit, Scarface als übergreifendes Motiv, die musikalische Inkorporierung der Ästhetik der Scorsese-Filme in den Lyrics, vom damaligen US-amerikanischen Action-Kino inspirierte Deskriptionen und Geschichten, die um Drogentransaktionen und Waffengefechte mit der Polizei kreisen, New York als einzigartiger, hektischer Betondschungel und als Hauptstadt der Welt — NYC im Panorama-Shot ; die Integration der 5 percenter-Terminologie in den Slang.

Der Kapitalismus findet Einzug in das Genre: Tommy Hilfiger, POLO, Versace, Armani, Guess; Goldschmuck; Lexus, Mercedes-Benz, BMW; Cristal, Hennessy, Remy Martin, Kokain; Urlaubstrips rund um den Globus.

Das alles, ohne jedoch die vorherrschende Ideologie gänzlich anzunehmen; im Gegenteil: die Projects wurden globalisiert.

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Yo, why’s my niggas always yelling that broke shit? / Let’s get money, son, now you wanna smoke shit / Chill, God, yo, the son don’t chill Allah / What’s todays mathematics, son? Knowledge God”

— Raekwon, Knowledge God, Only Built 4 Cuban Linx, 1995.

"Straight up and down it’s all good / Peace to them check cashing, chain snatching, gun flashing / Niggas in the hoods bubbling good / Analyze Starks, who be buying lion heads and Clarks / To all my house bitches, Starks’ll be home soon / I’m on tour chill, catch me ‘96 in June / But until then my ten-man team be safe / Chill on the whips for seven months, we can all get laced / Take a boat cruise, sip daquiris and max / Swimming pools, fly jewels, Wally shoes, blow stacks / Relax kids, black kids got a craving for Cris’ / Until we get back and pack, leave the Mac with your Wis’"

— Ghostface Killah, Glaciers Of Ice, Only Built 4 Cuban Linx, 1995.

"Splashin’ ends in the glass Benz in Nevada / Flashin’ gems, eight-and-a-half Timb state robber / All my life been on some foul shit besides kidnap a child shit / Get on some foul and proud shit / Cheatin’ many Koreans bein’ all that I can be an’ / Put down on thirty keys an’ get to fleein’ / Light up a tree an’ / Don’t be breezin’ like a blow dryer / Yo, you’s a liar like Jeremiah gamin’ on the flyer / Yo, Barbarian niggas is carryin’ / Thug drug marryin’, hittin’ Marion off at the Clarion / All my Spanish niggas love us / We movin’ like Russia, bone crusher / At the flick, stick the usher / Broke niggas, spot ‘em like Cascade / In the street masquerade / Faster Blade"

— Raekwon, The Faster Blade, Ironman, 1996.

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"Now how can I perfect this / Living reckless, die for my necklace / Crime infected, driving a Lexus with a death wish / Jetting, checking my message on the speaker / Bopping to Mona Lisa brown reefer, ten G’s, gun and my Visa / CD cranking, doing ninety on the Franklin-D-Roosevelt / No seat belt, drinking and thinking / My man caught a bad one son, niggas is frightened / Secret indictments, as on to one seeking enlightment / My Movado says seven, the God hour that’s if you follow / Traditions started by the school not far from the Apollo / My Fuck Tomorrow motto through the eyes of Pablo / Escobar, the desperado, word to Cus D’Amato"

[…]

Ain’t hard to spot you, you swore to keep it real after you blow / Three keys, new V’s, went to Anguilla with your ho / Stayed around the hood, smoothest cat getting the dough / Them old timers, advise you to them problems that’s ahead / Drama with the Feds, not listening just bobbing your head / Your Roley shining, thinking to yourself nobody’s taking mine”

— Nas, Watch Dem Niggas, It Was Written, 1996.

"I’mma try to get filthy, purchase a club and start up a realty / For real G, / I’mma fullfill my dream / If I conceal my scheme then precisely I’ll build my cream / The first trip without the clique / Sent the bitch with the quarter brick this is it / Fresh face, NY plates gotta crooked eye for the Jakes / I want it all, ArmorAll Benz and endless papes / God sake, what a nigga got to do to make a half million / Without the FBI catching feelings"

[…]

"Growing up project-struck, looking for luck, dreaming / Scoping the large niggas beaming, check what I’m seeing / Cars, ghetto stars pushing ill Europeans / G’n, heard about them old timers OD’n / Young early 80’s, throwing rocks at the crazy lady / Worshipping every word them rope-rocking niggas gave me / The street raised me up giving a fuck / I thought Jordan’s and a gold chain was living it up / I knew the dopes, the pushers, the addicts, everybody / Cut out of class, just to smoke blunts and drink noddy / Ain’t that funny, getting put on to crack money / With all the gunplay, painting the kettle black hungry / A case of beers in the staircase I wasted years / Some niggas went for theirs, flipping coke as they career / But I’m a rebel stressing, to pull out of the heat no doubt / With Jeeps tinted out, spending never holding out"

— Nas, Street Dreams, It Was Written, 1996.

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"As I sit back and look when I used to be a crook / Doing whatever it took from snatching chains to pocketbooks / A big bad motherfucker on the wrong road / I got some drugs, tried to get the avenue sold / I want it all from the Rolexes to the Lexus / Getting paid is all I expected / My mother didn’t give me what I want, what the fuck? / Now I’ve got a Glock making motherfuckers duck / Shit is real, and hungry’s how I feel / I rob and steal because that money got that whip appeal / Kicking niggas down the steps just for rep / Any repercussion lead to niggas getting wet / The infrared’s at your head real steady / You better grab your guns cause I’m ready, ready / I’m ready to die!"

— The Notorious BIG, Ready To Die, Ready To DIe, 1994.

"I know how it feel to wake up fucked up / Pockets broke as hell, another rock to sell / People look at you like you’s the user / Selling drugs to all the losers, mad buddha abuser / But they don’t know about your stress-filled day / Baby on the way, mad bills to pay / That’s why you drink Tanqueray, so you can reminisce / And wish you wasn’t living so devilish, shit / I remember I was just like you / Smoking blunts with my crew, flipping over 6 to 2s / Cause G-E-D, wasn’t B-I-G / I got P-A-I-D, that’s why my mom’s hate me / She was forced to kick me out, no doubt / Then I figured out nicks went for 20 down South / Packed up my tools for my raw power move / Glock nineteen for casket and flower moves"

— The Notorious BIG, Everyday Struggle, Ready To Die, 1994.

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"So in God I trust, I lust for a 850-deluxe / And until I touch a million-plus, ain’t much to discuss / Diamonds and double-digits, Gianni Versace down with lizards / It’s realism so I visualize it to live it / Movin cleverly, with intentions of longevity / Strong pedigree got me touchin papers, others would never see, G"

— AZ, Gimme Yours, Doe Or Die, 1995.

"Check it, I had a block locked, but took a fall now I’m off my feet / I gotta eat, so it’s back to these fuckin’ streets / And I will grow cause I’m an old timer / I bring the drama to any nigga, his babies or his fuckin’ mama / I got a look like Tevin Campbell / But still I gamble, hustle and scramble / Cause money is muscles in this damn zoo / And in order to make it, you gotta take it / Be the boom, blast booze, bend or break it but don’t fake it"

— AZ , Doe Or Die, Doe Or Die, 1995.

"Yo Dunn, before the sun set call connect get all the tech’s / I’m vexed, this nigga soft as sex, lost respect, let’s off his neck / My calibre, got me thinkin on a higher algebra / See me I’m just as foul as ya but you ain’t got no style in ya / I’m into bigger cheddar, G’s and better, Armarett-ah’s / Armani sweaters, plus these crabs could never dead us"

— AZ, Mo Money, Mo Murder, Mo Homicide, Doe Or Die, 1995.

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"Last seen out of state where I drop my sling / I’m deep in the South kicking up top game / Bouncing on the highway switching four lanes / Screaming through the sunroof, money ain’t a thang"

[…]

"Y’all niggas lunching, punching the clock / My function is to make much and lay back munching / Sipping Remy on the rocks, my crew something to watch / Nothing to stop, un-stoppable / Scheme on the ice, I got to hot your crew / I got to, let you niggas know the time like Movado / My motto, stack rocks like Colorado / Waddle off the champagne, Cristals by the bottle"

— Jay-Z, Can’t Knock The Hustle, Reasonable Doubt, 1996.

"The price of leather’s got me deeper than ever and / Just think, Winter’s here, I’m trying to feel mink nigga"

— Jay-Z, Politics As Usual, Reasonable Doubt, 1996.

"I keep it realer than most, I know you feeling it / Cristal on ice, I like to toast, I keep on spilling it / Bone crushers I keep real close, I got the skill for this / On my back the flyest clothes, looking ill as shit / Transactions illegitimate cause life is still a bitch / And then you die, but for now, life, close your eyes and feel this dick"

— Jay-Z, Feelin It, Reasonable Doubt, 1996.

"Who wana bet us that we don’t touch lettuce / Stack cheddars forever
Live treacherous, all the et ceteras / To the death of us: me and my confidants, we shine / You feel the ambiance, y’all niggas just rhyme”

— Jay-Z, Dead Presidents, Reasonable Doubt, 1996.

I don’t sleep, I’m tired, I feel wired like codeine / These days, a brother gotta admire me from four fiends away / My pain, wish it was quick to see / From selling ‘caine ‘til brains was fried to a fricassee / Can’t lie, at the time it never bothered me / At the bar getting my thug on properly / My squad and me lack a respect for authority / Laughing hard, happy to be escaping poverty / However brief, I know this game got valleys and peaks / Expectation for dips, for precipitation we stack chips, hardly / The youth I used to be, soon to see a mill’in / No more Big Willie, my game has grown / Prefer you call me William”

— Jay-Z, Can I Live, Reasonable Doubt, 1996.

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"Empire state caked up / Raked up a hundred thou, now we all laced up / What., shining, designer lex pearl lining / The finer wine and, cuisine sitting mastermindin’ / Roundtable climbin to the Top Of New York / Won’t stop, until we get dropped from New York / Price of coke rise / J snatch my enterprise / A million more, rookie cops thinking they live / We survive, game tight like virgin nappy / Feds on our back, tracin tracks to murder pappy"

— Capone-N-Noreaga feat. Tragedy Khadafi, T.O.N.Y. (Top Of New York), The War Report. 1997.

"Yo, for years I been buying my coke from the same cat / Jherri curl nigga, Dominican nigga who look Black / As I think back, transform coke to crack / Yo amigo, him and Rico, they got Perico / Son I know the spot, like the back of my hand / Networked the plan, we sticking him and his man / Working zip-lock, pop the lock, flee the spot / Grab the knot, national(hurry up! hurry up!) / Tell Willy come and get me on 160 / I got three people with me, with trenches / We uptown waiting on the benches / The cab taking long, Dominicans coming strong / Claiming that it’s on, from dusk ‘til dawn / We right across the street, they don’t see us / Ay yo, our Cuban disguise, it got us looking like we Jesus / Inshallah, we flee the spot mega far / Jump up in Willy’s car, and scream ‘Alhumdu Allah!’"

— Noreaga, Stick You, The War Report. 1997.

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"I got my clique ready, ready for hand-to-hand combo / Harms break em down, rapper Noyd cut his throat / Don swoop em up or Gotti stomp em out / Each twin grab a arm, pick this nigga up / Knitty turn his face to me, let me break him up / I throw him up against the wall and put a hole in his face so big / It almost took his whole face off / We got to take position, ready for faceoff / With blitz like Dallas ain’t no Superbowl faceoff / We form like niggas in the yard up north / With long swords, ready for war, who paid cost / And take ya life lost, never found again boss / A job well done, relax, throw back fifths / Of Bacardi Limon, fifteenths of hash get lit"

— Prodigy, Get Deal With, Hell On Earth, 1996.

"Got out the airport, the Mobb picked me up in the truck / Jewelry chunky like fuck, I ain’t scared to get stuck / So what’s the deal Papi, you heard the feds almost got me / I had the Cuban posse all up in my room and lobby / Negotiating like Illuminati, network / With catch a body experts, in retrospect to the foul connect / When I lost, but back then was my fault / Now it’s time to floss, eye for a eye what’s mine is yours / I need a suite with the flowers complimentary at Trump Towers / Sit at the table we can build for hours / On getting rich, it’s a cinch, take a glimpse / ’The World Is Yours’ written all over the blimps"

— Nas, Give It Up Fast, Hell On Earth, 1996.

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